Projekt 630m Band (Mittelwelle)

Im Mittelwellenbereich ist für den Amateurfunk der Bereich von 472 - 479Khz mit einer maximalen Bandbreite von 800Hz (1Watt ERP) freigegeben. Im Jahr 2014 sind im OV H21 (Salzgitter Bad) einige Projekte rund um dieses sehr interessante Band geplant.
Da es für diesen Frequenzbereich nur wenig Fertiggeräte zu kaufen gibt, läd dieses Band förmlich zum Selbstbau ein.

In diesem Blog schreibe ich von meinen ersten Versuchen auf dem 630m Band mit einem Selbstbau Tx.

04.10.2014 - Anpassung der Sendeantenne bei DK0AY (OV Heim des H21)

In den letzten Tagen habe ich mich damit beschäftigt, wie ich mit dem vorhandenen KW Dipol bei DK0AY, und meinem Selbstbau Tx auf 630m QRV werden kann.
Dazu habe ich einige Varianten mittels nec2 simuliert, und bin zu dem Entschluss gekommen, die Hühnerleiter incl. der beiden Dipol Äste als Strahler / Dachkapazität, und 50m Lautsprecherkabel als Gegengewicht zu nutzen.
Um das Gebilde im 630m Band mit einem SWR von 1:1 in Resonaz zu bringen, ist laut nec2 ein L Anpass Netzwerk (Tiefpass Variante) mit L=550uH, und C=4n notwendig.

Die beiden Ladespulen ergeben in Reihe geschaltet ca. 500uH

Wie durch die Simulation vorhergesagt, gibt es bei 475kHz eine Resonanzstelle bei einem SWR von ca. 1,5:1 ohne den von nec2 berechneten 4nF Kondensator.

20.09.2014 - Sommerpause ist vorbei ... weiter gehts auf dem 630m Band

Nach einer Sommerpause gehen meine Aktivitäten auf dem 630m Band weiter.

06.01.2014 - Sendeversuche / Optimierung des PI Ausgangsfilters

04.01.2014 - 630m Empfang

Da ich heute mal einen Lötfreien Tag einlegen wollte, habe ich mich etwas mit dem 630m Band (SDR) Empfang beschäftigt. Als Empfänger wollte ich meinen FIFI SDR mit etwas Draht einsetzen.
Den Draht werde ich noch durch eine Mini Whip Antenne tauschen.

Bericht über meinen SDR Empfänger unter Linux

30.12.2013 - Ladespule

Heute habe ich an die von Rolf, DL8SS gebaute Ladespule etwas Draht angeschlossen, um mir mit meinem miniVNA einen ersten Eindruck der Anpassungsverhältnisse zu verschaffen.
Die grundlegende Erkenntnis, die ich dabei gewonnen haben, lässt sich in einem Satz zusammenfassen:
Die Antenne scheint irgendwie immer zu kurz zu sein :-).

29.12.2013 - CW Keyer

Da ich der Meinung bin, dass man sowohl dass De- als auch Encodieren von Digitalen Signalen dem Rechner überlassen sollte, habe ich mich heute mit dem Thema CW Keyer befasst.
Als Software hatte ich schnell das Programm cwdaemon (Linux/Unix) gefunden ... jetzt musste nur noch ein Stück Hardware anhand der cwdaemon Dokumentation gebaut werden.
Da ich ja nur den Träger entsprechend takten muss, habe ich nur den oberen Teil der Schaltung aufgebaut.

Stromlaufplan "CW Keyer" für den cwdaemon

Installation und Start des cwdaemons:

apt-get install cwdaemon
cwdaemon -d ttyUSB0 -s 24 -n

Dabei bedeuten:
-d: Serieller Anschluss
-s: CW Geschwindigkeit (Worte pro Minute)
-n: Debug Ausgaben (ansonsten "verschwindet" das Programm im Hintergrund.

Das cwdaemon Programm kann via UDP Protokoll angesprochen werden.
Hierzu zwei Beispiele (eins mit netcat, und eins mit python):

python:
#!/usr/bin/python
import socket
message = "cq cq cq de dk9mbs dk9mbs dk9mbs"
sock = socket.socket(socket.AF_INET, socket.SOCK_DGRAM)
sock.sendto(message,("127.0.0.1",6789))
netcat:
nc -u localhost 6789

26.12.2013 - erste Tests

So sieht das Ausgangssignal an 50Ohm Dummyload aus; Die Ausgangsleistung liegt bei ca 25 Watt.
Die Kondensatoren im Ausgangs PI Filter können aber sicherlich noch etwas besser angepasst werden.

25.12.2013

So sieht mein zusammengebauter erster Prototyp aus.
Als Gehäuse habe ich dass eines altes PC verwendet.

15.12.2013

Die Engangsstufe mit Frequenzaufbereitung und Spannungsversorgung.
Den miniVNA nutze ich als Frequenzgenerator.

Die Ausgangs PA.

Die Schaltung

Ich hoffe, man hört sich mal auf der Mittelwelle ....
vy 73 de Markus, DK9MBS

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